…and the winners are…

Frenetic Youth, FC Welcome Neustadt und Queer Devils gewinnen ersten ToG-Preis

Im Jahr 2012 wurde das Fanprojekt Kaiserslautern mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet. Eine vom DFB gestiftete Auszeichnung, die seit 2005 jährlich vergeben wird. Der DFB ehrt damit Personen und Organisationen, die in besonderer Weise ihre gesellschaftliche Position nutzen, um sich für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit einzusetzen. Das Preisgeld in Höhe von 20.000€ wird jährlich anteilig, je nach Platzierung, an die drei Preisträger verteilt. Die Leiter des Fanprojektes in Lautern wollten einen Teil des Preisgeldes von 2012 dazu verwenden, einen eigenen Wettbewerb zu finanzieren. So wurde in diesem Jahr erstmals der „Tribüne-ohne-Grenzen“ Preis (ToG) initiiert. Dabei sollen in Anlehnung an den Julius-Hirsch-Preis rund um Kaiserslautern künftig Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet werden, die sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder die mit einem Projekt dieser Art in den Startlöchern stehen. Gestern wurden die Preisträger des Jahres 2016 nun offiziell bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden die Ultra-Gruppe Frenetic Youth mit ihrem Projekt „Pfandkiste“, die Initiative „FC Welcome Neustadt“ aus der Weinbaugemeinde an der Deutschen Weinstraße mit den beiden Initiatoren und zuletzt auch die Queer Devils, der schwul-lesbische Fanclub des 1.FCK, mit seinem Einsatz und Engagement bei den „IDAHOT-Aktionswochen“ in Kaiserslautern. Glückwunsch allen drei Gewinnern!

 

Quelle und kompletter Text: Queer Devils

Erster „Tribüne ohne Grenzen“-Preis verliehen

Die Gewinner des ersten Tribüne ohne Grenzen-Preises stehen fest! Mit dem aus den Preisgeldern des 2012 gewonnen Julius Hirsch-Preises finanzierten ToG-Preis werden Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet, welche sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen.

Drei der sechs Bewerbungen haben es am Ende geschafft die Jury zu überzeugen. Sie werden im November mit dem ToG-Preis ausgezeichnet werden und erhalten ein Preisgeld von je 750 €. Die Gewinner in alphabetischer Reihenfloge lauten 2016 wie folgt:

Frenetic Youth mit ihrem Projekt „Die Pfandkiste“. Menschen, welche auf den Zuverdienst durch das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, müssen im Erfolgsfall des Projektes nicht mehr in entwürdigender und gefährlicher Art und Weise Mülltonnen durchwühlen.

Queer Devils e.V. setzte als schwul-lesbischer Fanclub durch ihr Engagement bei den „IDAHOT- Aktionswochen“ in Kaiserslautern ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie.

Tim und Christian für die Gründung des „FC Welcome Neustadt“. Der FC Welcome Neustadt ist ein Fußballprojekt, welches sich an geflüchtete Menschen richtet.

Als Fazit zur erstmaligen Verleihung resümiert die fünfköpfige Preisjury folgendermaßen: „Alle Jurymitglieder sind begeistert, welche Resonanz der Tribüne-ohne-Grenzen Preis in seinem ersten Jahr erhalten hat. Sechs Bewerbungen, sechs Projekte, fünf verschiedene BewerberInnen. Alle thematisch ihren Finger am Puls der Zeit. Wir sind sehr erfreut darüber und gleichzeitig erleichtert, dass es in der Region Kaiserslautern aber auch bundesweit viele engagierte Menschen gibt, welche sich wichtige Gedanken machen, ihre Konsequenzen daraus ziehen und dementsprechend handeln. Alle Projekte haben das Motto des Preises verstanden und verinnerlicht: Barrieren jeglicher Art zu überwinden und Grenzen zu durchbrechen. Sie tragen dazu bei, dass gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden sowie Vorurteilen und Diskriminierungen entgegengearbeitet wird.“

Das AWO Fanprojekt möchte den Tribüne ohne Grenzen-Preis auch im Jahr 2017 wiederholen. Nähere Informationen zum Fanprojekt sowie zum Tribüne ohne Grenzen Preis findet ihr unter
www.fanprojekt-kl.de und unter www.tribuene-ohne-grenzen.de

 

Quelle: Der Betze brennt

Diese FCK-Fans erhalten „Tribüne-ohne-Grenzen“ Preis

Frenetic Youth, die Queer Devils und der FC Welcome Neustadt erhalten den „Tribüne-ohne-Grenzen“ Preis des Fanprojekts Kaiserslautern für das Jahr 2016. Die Ultràgruppe Frenetic Youth wurde für ihr Pfandkisten-Aktion, die Flaschensammler unterstützen soll (Faszination Fankurve berichtete), ausgezeichnet. (Faszination Fankurve, 18.10.2016)

 

Quelle und kompletter Text: Faszination Fankurve

Pressemitteilung: Verleihung Tribüne ohne Grenzen-Preis

AWO Fanprojekt Kaiserslautern verleiht ersten Tribüne ohne Grenzen-Preis

Kaiserslautern, Oktober 2016: Die Gewinner des ersten Tribüne ohne Grenzen-Preises stehen fest!

Mit dem aus den Preisgeldern des 2012 gewonnen Julius Hirsch-Preises finanzierten ToG-Preis werden Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet, welche sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen.

Drei der sechs Bewerbungen haben es am Ende geschafft die Jury zu überzeugen. Sie werden im November mit dem ToG-Preis ausgezeichnet werden und erhalten ein Preisgeld von je 750 €.

Die Gewinner in alphabetischer Reihenfloge lauten 2016 wie folgt:

Frenetic Youth mit ihrem Projekt „Die Pfandkiste“. Menschen, welche auf den Zuverdienst durch das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, müssen im Erfolgsfall des Projektes nicht mehr in entwürdigender und gefährlicher Art und Weise Mülltonnen durchwühlen.

Queer Devils e.V. setzte als schwul-lesbischer Fanclub durch ihr Engagement bei den „IDAHOTAktionswochen“ in Kaiserslautern ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie.

Tim und Christian für die Gründung des „FC Welcome Neustadt“. Der FC Welcome Neustadt ist ein Fußballprojekt, welches sich an geflüchtete Menschen richtet.

Als Fazit zur erstmaligen Verleihung resümiert die fünfköpfige Preisjury folgendermaßen:

„Alle Jurymitglieder sind begeistert, welche Resonanz der Tribüne-ohne-Grenzen Preis in seinem ersten Jahr erhalten hat. Sechs Bewerbungen, sechs Projekte, fünf verschiedene BewerberInnen. Alle thematisch ihren Finger am Puls der Zeit. Wir sind sehr erfreut darüber und gleichzeitig erleichtert, dass es in der Region Kaiserslautern aber auch bundesweit viele engagierte Menschen gibt, welche sich wichtige Gedanken machen, ihre Konsequenzen daraus ziehen und dementsprechend handeln. Alle Projekte haben das Motto des Preises verstanden und verinnerlicht: Barrieren jeglicher Art zu überwinden und Grenzen zu durchbrechen. Sie tragen dazu bei, dass gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden sowie Vorurteilen und Diskriminierungen entgegengearbeitet wird.“

 Das AWO Fanprojekt möchte den Tribüne ohne Grenzen-Preis auch im Jahr 2017 wiederholen.

Nähere Informationen zum Fanprojekt sowie zum Tribüne ohne Grenzen Preis findet ihr unter www.fanprojekt-kl.de und unter tribuene-ohne-grenzen.de.

 

Kontakt:

Christian Hirsch (Projektleiter AWO Fanprojekt Kaiserslautern) 0175 – 2994960

Jörg Rodenbüsch (Bereichsleiter Fanprojekte) 0176 – 23156210

 

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Ma ville c’est la plus belle. Mon club c’est le plus beau.

Ma ville c’est la plus belle. Mon club c’est le plus beau. (dt: Meine Stadt ist die schönste. Mein Club ist der beste) Diese Zeilen eines bekannten Fangesangs aus den Reihen des FC Metz beschreiben treffend das Motto unseres Stadtbesuchs in Metz. Denn wir erkundeten nicht nur die Stadt Metz, sondern besuchten auch gemeinsam das Spiel des FC Metz gegen den AS Monaco.

Im Rahmen des von PFiFF (Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) geförderten interkulturellen Projekts „tribunes sans frontiéres“ unternahmen wir unseren ersten Ausflug nach Metz. Schon mittags machten wir uns mit rund 25 jugendlichen und jungen Erwachsenen in zwei Kleinbussen und zwei Autos auf den Weg nach Metz. Bereits auf der Fahrt informierten sich die Fans, durch eigens für die Fahrt angefertigte Flyer, über die Stadt Metz. Auch erste Vokabeln, die sich thematisch am Stadtbesuch orientierten, wurden eingeübt. Als wir nach ca. 150km Fahrt in Metz ankamen, wurden wir bereits von den Fans des FC Metz erwartet und herzlich begrüßt.

Etwa 10 Fans des FC Metz hatten im Vorfeld einen kleinen Stadtrundgang für uns vorbereitet und hatten zu jeder Sehenswürdigkeit etwas zu erzählen. Wir starteten an der Mosel und folgten ihr bis zum Temple Neuf und bereits nach ersten Metern war klar warum die Fans des FC Metz die Schönheit ihrer Stadt besingen. Mit dem nächsten Stopp an der Kathedrale Saint-Etienne (dt: Stephansdom) minderte sich der erste Eindruck in keiner Weise. Die Kathedrale gilt als eines der größten gotischen Gebäude Europas und ist nicht nur von außen, sondern auch von innen imposant.

Wir führten unseren Weg fort und gelangten zur Rue Taison, einer belebten Fußgängerzone, über der ein Drache, eines der Symbole von Metz, der Graoully, thront. In dieser Straße sollte man sich tunlichst ruhig verhalten um den Graoully nicht zu wecken. Am Eingang der Straße ist deshalb eine Warnung angebracht: „Taisons, taisons nous, voilà le Graoully qui passe“ (dt: Seid still, lasst uns schweigen, der Graoully geht um). Aber nicht nur in der Rue Taison kann man den Drachen entdecken, auch das Wappen des FC Metz ziert der Graoully. Anschließend besichtigten wir noch den ehemaligen Handelsplatz, den Place Saint-Louis, ehe wir uns einen kleinen Imbiss gönnten. Gestärkt ging es nun zu unserem letzten Halt dem Deutschen Tor, welches zur ehemaligen Stadtbefestigung gehört. Ma ville c’est la plus belle.

Die Stunden vor dem Spiel gegen den AS Monaco verbrachten wir in den Fanräumen der Metzer. Hier wurden Anekdoten der langen Freundschaft zwischen den Fans aus Kaiserslautern und Metz ausgetauscht, über das bevorstehende Spiel gefachsimpelt und noch einmal über die Stadttour gesprochen.

Um 20:00 Uhr wurde der zweite Teil unseres Besuchs mit dem Anpfiff zum Spiel FC Metz gegen AS Monaco eingeleitet. Der FC Metz zeigte sich diesmal aber nicht von seiner besten Seite und verlor das Spiel 0:7. Trotz der Niederlage feierten die Metzer, mit der Unterstützung aus Kaiserslautern, ihr Team. Mon club c’est le plus beau.

Wir möchten den Fans aus Metz an dieser Stelle noch einmal für den schönen Tag danken und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Aktionen.

Merci beaucoup!

Endspurt: Ran an die Bewerbungsunterlagen!

Noch bis zum 15. September habt ihr Zeit um euch für den „Tribüne ohne Grenzen“-Preis zu bewerben. Nutzt dazu einfach unser Onlineformular oder schickt uns eine schriftliche Bewerbung. Wir freuen uns über jede weitere Bewerbung!

Habt ihr noch Fragen? Sprecht uns einfach an oder schaut in unser FAQ.

 

Übrigens: In einem Gespräch mit der Rheinpfalz konnten wir noch einmal die Idee des ToG-Preis darlegen. Den kompletten Artikel findet ihr in unserer Presseschau.

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Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 17.08.2016

Fanprojekt sucht Fanprojekte

Teamweb

Das Ende der Bewerbungsfrist naht, doch noch haben sich sehr wenige Menschen beim Fanprojekt, bei (im Bild von links) Stefan Michels, Michelle Deckarm und Christian Hirsch, mit einem Projekt gegen Ausgrenzung gemeldet. Zu gewinnen gibt es 750 Euro und den Tribüne ohne Grenzen Preis. Den haben die Sozialarbeiter neu ins Leben gerufen, wollen weitergeben, was ihren Vorgängern überreicht wurde: Geld eben und zwar mit dem Julius Hirsch Preis des DFB für Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung. Jährlich wollen sie nun bereits gestartete oder abgeschlossene Projekte, die Diskriminierung thematisieren, fördern oder mit der Zuwendung vielleicht sogar erst möglich machen, einen Start-Kick geben. „Etwas mit Fußball, rund um den FCK“ wäre schon toll, ganz prima, wenn etwa die Fanclubs sich beteiligten, aber sie seien da nicht so eng aufgestellt, sagen die drei in Kaiserslautern für das von der AWO mit Förderung der Stadt und des Vereins getragene Fanprojekt Verantwortlichen. Sie wollen erst mal schauen, was denn alles so möglich ist, sich langsam vorwagen – und hoffen, das dies auch so manch anderer tun wird. Denn die bisher geringe Bewerberzahl, ist Christian Hirsch überzeugt, liegt nicht daran, dass in Lautern rund um den Betze wenig gegen Ausgrenzung getan wird. „Diejenigen, die was tun, sich engagieren, für die ist das selbstverständlich“, meint er. Anerkennung haben sie sich trotzdem verdient und vielleicht etwas Anschub fürs nächste Projekt. Also: Ran an die Bewerbungsunterlagen, bis 15. September müssen sie abgegeben sein. Infos: www.fanprojekt-kl.de.  |dbö

 
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 17.08.2016

Startschuss von „tribunes sans frontières“ – interkultureller Austausch zw. deutschen und französischen Jugendlichen

Pünktlich zum Stadionfest des 1. FC Kaiserslautern mit dem Testspiel gegen den FC Metz starteten wir unser neues, von PFiFF (Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) gefördertes interkulturelles Projekt „tribunes sans frontiéres“. Ziel des Projektes ist primär der Abbau der Sprachbarrieren zwischen deutschen und französischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Interkulturelle Begegnungen sollen ermöglicht werden, ein verständnisvolles Miteinander unterstützt sowie das Auflösen von Vorurteilen/Klischees gegenüber einem anderen Land und dessen Sprache angepackt werden. Dieser Prozess soll durch verschiedene Aktivitäten und gegenseitigen Besuchen in Form von Sprachanimation, Kultur- und Bildungserfahrungen sowie durch Annäherung an die deutsch-französische Geschichte erreicht werden. Nachhaltig soll in Form eines Fan-Wörterbuchs in einer Online-Fassung sowie in gedruckter Form das Erlernte gesichert werden.

Nach dem uns eine positive Zusage von PFiFF zum Projekt im Vorfeld des Testspieles erreichte, war das Stadionfest der perfekte Tag zum Starten. Die Fans des FC Metz besuchten das Spiel mit einem Bus und waren insgesamt mit drei Generationen und ca. 50 Personen vertreten. Schon während des Spieles war eine ausgelassene freudige Stimmung bei den Fans auszumachen. Wechselgesänge mit FCK Fans, gemeinsame Fotos auf dem Spielfeld und ein gerechtes 1:1 unentschieden der beiden Teams starteten den Abend vielversprechend. Nach dem Testspiel versammelten sich ca. 150 jugendliche und junge Erwachsene Fans aus Kaiserslautern und Metz an den Räumlichkeiten des Fanprojektes, der Kartoffelhalle. Bis nach Mitternacht wurde gemeinsam ausgelassen gefeiert, gegrillt, diskutiert und über die 15-jährige Freundschaft philosophiert. Um der Begegnung und im Sinne des Projektes Sprachbarrieren abbauen zu helfen, konzipierten wir im Vorfeld des Tages einen ersten „tribunes sans frontères“ Flyer, der sich inhaltlich mit dem Fanprojekt, dem Projekt „tribunes sans frontères“ und dem Stadionfest befasste. Der Flyer war in deutsch und in französisch gehalten. So konnten die Fans beider Lager jeweils 10 Vokabeln und Redewendungen in deutsch und französisch „erlernen“. Diesen Flyer findet ihr online hier.

Alles in allem ein absoluter gelungener Abend, so dass die nächste gemeinsame Begegnung in baldiger Zukunft gemeinsam mit den Fans geplant werden soll.

AWO Fanprojekt Kaiserslautern schreibt „Tribüne ohne Grenzen“ – Preis aus

2016 wird das AWO Fanprojekt Kaiserslautern erstmals den „Tribüne ohne Grenzen“- Preis verleihen. Er stellt eine Anlehnung an den „Julius Hirsch-Preis“ dar, welcher im Jahr 2012 an das Fanprojekt verliehen wurde und wird aus dessen Preisgeld finanziert. Der „Tribüne ohne Grenzen-Preis“ wir an Projekte, Gruppen und Initiativen verliehen, die sich entweder bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen.

„Einerseits sollen bestehende Projekte und Aktionen unterstützt, gefördert und in ihrem Handeln bestärkt werden. Andererseits sollen Anreize und Möglichkeiten geboten werden, eigene Ideen und Ansätze ausgestalten zu können. Das AWO Fanprojekt Kaiserslautern vergibt somit seine eigene Auszeichnung, die darüber hinaus den Gewinnern eine Plattform bietet, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren“, kommentiert Fanprojektmitarbeiter Stefan Michels die Idee hinter dem Preis. Das AWO Fanprojekt vergibt bis zu drei Preise mit jeweils 750 Euro Preisgeld. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. September 2016. Anschließend wird sich eine Jury mit den Bewerbungen eingehend befassen und den Termin der Preisverleihung bekannt geben.

Das AWO Fanprojekt Kaiserslautern arbeitet mit jugendlichen und jungen erwachsenen Fußballfans im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern. Somit sind fankulturelle oder fanpolitische Themen stets präsent. Die Unterstützung einer aktiven, lebendigen und bunten Fankultur gehört zu seinen Aufgaben. Darunter fallen auch einige klar im NKSS (Nationales Konzept Sport und Sicherheit) formulierte Arbeitsaufträge, wie die Vermittlung demokratischer Grundwerte oder der Abbau von Feindbildern und Vorurteilen im Fußballsport und auf den Tribünen. Dementsprechend ist ein Engagement im Antidiskriminierungsbereich und dessen Förderung fester Bestandteil der Arbeit des Fanprojektes.

Nähere Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen sowie die dazugehörigen Bewerbungsformulare sind unter tribuene-ohne-grenzen.de oder fanprojekt-kl.de abrufbar.

Das Fanprojektteam um Christian, Stefan, Michelle und Flo blickt freudig auf die kommenden Monate voraus: „Selbstverständlich erhoffen wir uns für den „Tribüne ohne Grenzen“- Preis zahlreiche Bewerbungen. Darüber hinaus soll er aber auch als eine Art Startschuss begriffen werden. Unter dem Motto „Barrieren überwinden – Für eine Tribüne ohne Grenzen“ wollen wir zukünftig Veranstaltungen, Lesungen, Filmabende, Konzerte, Fahrten und andere Projekte realisieren. Diese sollen sich thematisch an einem fankulturellen und -politischen Kontext orientieren und wünschenswerterweise einen Schwerpunkt der Antidiskriminierungsarbeit thematisieren.

Hierfür haben wir ein Logo mit einem Wiedererkennungswert entwickelt, welches in Zukunft auf Veranstaltungsankündigungen zu sehen sein wird, damit allen auf den ersten Blick klar ist: „Das ist eine Veranstaltung des Fanprojektes und ist der „Tribüne ohne Grenzen“-Reihe zuzuordnen.“ Sollten die derzeit aufgrund eines Finanzierungsstopps der Stadt Kaiserslautern auf Eis liegenden Renovierungsarbeiten in der Kartoffelhalle wieder aufgenommen werden und unser Umzug somit realisiert werden können, sind wir optimistisch, in der kommenden Saison mit entsprechenden Veranstaltungen starten zu können. Ebenso möchten wir in der kommenden Saison unser U18-Fahrten-Angebot erweitern und unser Fußballangebot fortführen. Vieles steht schon in den Startlöchern oder spukt im Hinterstübchen. Verraten wird jedoch noch nichts.

Unser Dank gilt zum einen dem FCK, seinen Fanbeauftragten und vielen weiteren MitarbeiterInnen, welche uns bei der Verbreitung unserer Inhalte helfen und sich stets dazu bereit erklären, sich mit uns und unserer Arbeit auf konstruktiven Treffen auseinanderzusetzen. Zum anderen sagen wir Danke, dass wir diese Saison wieder so tatkräftig von den FCK-Fans im Allgemeinen und der aktiven Ultraszene im Speziellen unterstützt wurden, viel positives Feedback und hilfreiche Anregungen erhielten.

Wir blicken mit Freude und einer großen Portion an Tatendrang und Optimismus auf die neue Spielzeit 2016/17.“

 

Quelle: In Teufels Namen (FCK – Fürth, 08.05.2016)

AWO Fanprojekt Kaiserslautern schreibt „Tribüne ohne Grenzen“- Preis aus

„Barrieren überwinden – für eine Tribüne ohne Grenzen“

Das Fanprojekt vergibt in diesem Jahr das erste Mal den „Tribüne-ohne-Grenzen“-Preis. Mit dem Preis sollen Projekte, Gruppen und Initiativen gefördert werden, die sich entweder bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen. Bis zu drei Preise vergibt das Fanprojekt, die jeweils mit 750€ dotiert sind. Bewerbungen und Vorschläge werden bis 15. September 2016 angenommen.
Angelehnt ist der „Tribüne-ohne-Grenzen“-Preis an den „Julius Hirsch-Preis“ welcher dem Fanprojekt im Jahr 2012 verliehen wurde. Damals reagierte das Fanprojekt mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm auf antisemitische Äußerungen gegen den israelischen Nationalspieler Itay Shechter.
Weitere Informationen, sowie die Bewerbungsunterlagen findet ihr auf der Website des Projekts unter http://www.tribuene-ohne-grenzen.de

Hier die Pressemitteilung des Fanprojekts:

Kaiserslautern 06.04.2016 – 2016 wird das AWO Fanprojekt Kaiserslautern erstmals den „Tribüne ohne Grenzen“- Preis verleihen. Er stellt eine Anlehnung an den „Julius Hirsch- Preis“ dar, welcher im Jahr 2012 an das Fanprojekt verliehen wurde und wird aus dessen Preisgeld finanziert. Der „Tribüne ohne Grenzen-Preis“ wird an Projekte, Gruppen und Initiativen verliehen, die sich entweder bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen.

„Einerseits sollen bestehende Projekte und Aktionen unterstützt, gefördert und in ihrem Handeln bestärkt werden. Andererseits sollen Anreize und Möglichkeiten geboten werden, eigene Ideen und Ansätze ausgestalten zu können. Das AWO Fanprojekt Kaiserslautern vergibt somit seine eigene Auszeichnung, die darüber hinaus den Gewinnern eine Plattform bietet, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren“ kommentiert Fanprojektmitarbeiter Stefan Michels die Idee hinter dem Preis. Das AWO Fanprojekt vergibt bis zu drei Preise mit jeweils 750€ Preisgeld. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. September 2016. Anschließend wird sich eine Jury mit den Bewerbungen eingehend befassen und den Termin der Preisverleihung bekannt geben.

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Quelle und kompletter Text: Unter die Haut Blog

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