Weltoffenheit und soziales Engagement belohnt

„Tribüne-ohne-Grenzen-Preis“ an besondere FCK-Fans vergeben – Viel Lob für alle Mitmacher

Kaiserslautern. Dass für Fußballfans nicht nur ihr Klub und das eigene Vergnügen zählen, sondern dass sie auch einen Blick für gesellschaftliche Missstände haben und dagegen auch etwas unternehmen, zeigte die Verleihung des „Tribüne-ohne-Grenzen-Preises“. Damit zeichnete das Fanprojekt der Arbeiterwohlfahrt am Samstag in Kaiserslautern den FC Welcome Neustadt, die Ultragruppierung Frenetic Youth und den FCK-Fanclub Queer Devils aus. Der Preis soll zu einer Dauereinrichtung werden.

Die Preisverleihung wurde von Christian Hirsch, dem Leiter des Fanprojekts Kaiserslautern, vorgenommen, der sich über die große Resonanz freute, welche die Aktion bei den Fußballfans fand.So hatte die Jury ihre Auswahl unter sechs eingereichten Bewerbungen zu treffen. Alle Projekte hätten dabei das Motto des Preises, der am Samstag zum ersten Mal vergeben wurde und der für jeden Preisträger mit 750 Euro dotiert war, verstanden, hob Hirsch in seiner Laudatio hervor: nämlich Grenzen zu durchbrechen und Vorurteilen und Diskriminierungen entgegenzuarbeiten.

So wurde der FC Welcome Neustadt durch eine spontane Aktion ins Leben gerufen. Die beiden Freunde Tim und Christian besuchten im vergangenen Jahr eine Sammelunterkunft und spielten mit den Flüchtlingen und Migranten Fußball. Daraus entstand die Mannschaft des FC Welcome Neustadt, in der mittlerweile Menschen aus Somalia, Eritrea, Syrien, Irak, Afghanistan, Marokko und Albanien gemeinsam kicken. Dieses Projekt zeigt, dass man auch mit ganz einfachen Mitteln einen Beitrag zur Integration zu leisten vermag. Von den Initiatoren dieses internationalen Fußballprojekts konnte wegen beruflicher Verpflichtungen keiner an der Preisverleihung teilnehmen.

Die Auszeichnung mit dem „Tribüne-ohne-Grenzen-Preis“ sei für ihn und die anderen Mitglieder der Ultragruppierung Frenetic Youth eine Motivation, „weiter am Ball zu bleiben“, sagte Marco Kuntz und meinte damit das soziale Engagement der Gruppe. Die Ultras wurden für das Projekt „Die Pfandkiste“ ausgezeichnet. Damit reagierten sie auf eine Erscheinung, die oft zu beobachten ist, nämlich dass Menschen ihre Flaschen einfach wegwerfen und andere sie dann aus dem Müll klauben. Damit zeige sich, wie es die Frenetic-Youth-Gruppe in ihrer Bewerbung formulierte, „der Unterschied zwischen Arm und Reich“. Kuntz und seine Mitstreiter stellten in Kaiserslautern Pfandkisten auf, damit „einkommensschwache Menschen“ nicht mehr auf entwürdigende Weise im Müll nach Pfandflaschen suchen müssen.

Ebenfalls zu den Preisträgern zählten die Queer Devils, so nennt sich der erste schwul-lesbische FCK-Fanclub. Geehrt wurde der Klub aufgrund seiner vielen Aktionen, mit denen er darauf hinwies, dass auch in unserer „heutigen Zeit“ noch homosexuelle Menschen diskriminiert werden. Den Preis nahm der Vorsitzende der Queer Devils, Matthias Gehring, entgegen. „Wir sind stolz auf den Preis“, sagte Gehring und hob hervor, dass die schwulen Fans von Beginn an beim FCK ohne Vorbehalte akzeptiert worden seien.

 

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 21.11.2016

Beitrag zum Abbau gesellschaftlicher Barrieren

Feierstunde zur Verleihung des „Tribüne ohne Grenzen“-Preis

Bereits im Oktober hatte das AWO-Fanprojekt Kaiserslautern per Pressemitteilung die Gewinner des in diesem Jahr erstmals verliehenen Tribüne ohne Grenzen Preis bekannt gegeben. Am vergangenen Samstag wurden die drei Preisträger nun offiziell geehrt. Im Rahmen einer fast zweistündigen kleinen Feierstunde, in den neuen Räumlichkeiten des Lauterer Fanprojektes und in Anwesenheit von zahlreichen Gästen, Medienvertretern, Vertreter der Preisträger und Fans. Peter Barrois, Geschäftsführer der AWO-Südwest, überreichte die Auszeichnungen an die Gewinner und kennzeichnete die drei erstplatzierten Beiträge als „herausragende und würdige Preisträger“. Eine fünfköpfige Jury hatte aus sechs Projekten von fünf Bewerbern drei Sieger gekürt, die einen Beitrag zum Abbau gesellschaftlicher Barrieren darstellten.

Fanprojektleiter Christian Hirsch gab zum Auftakt der gestrigen Veranstaltung einige Einblicke zum Stand der Arbeiten an den bisher renovierten Räumlichkeiten der Kartoffelhalle am Kniebrech. Dort wo in den 1970er Jahren ein spektakulärer Prozess gegen Mitglieder der RAF geführt wurde, zieht nun das Kaiserslauterer Fanprojekt ein. Ein erster Bauabschnitt ist mittlerweile nahezu abgeschlossen und bildete gestern den passenden Rahmen für die Feier. Fanprojekt-Mitarbeiterin Michelle Deckarm ging noch einmal auf die Entstehung des ToG-Preises ein, der in diesem und im kommenden Jahr noch aus dem Preisgeld finanziert werden soll, das das Lauterer Fanprojekt im Jahr 2012 mit dem Gewinn des Julius-Hirsch-Preises einstreichen konnte. Damit derToG-Preis auch in Zukunft verliehen werden kann, ist man bereits jetzt auf der Suche nach Sponsoren.

 

Quelle und kompletter Text: Queer Devils

 

Pressemitteilung: Verleihung des ersten Tribüne ohne Grenzen-Preises

Verleihung des ersten Tribüne ohne Grenzen-Preises ein voller Erfolg!

Kaiserslautern, 19.11.2016: Tribüne ohne Grenzen-Preis, so heißt die Auszeichnung des AWO Fanprojekt Kaiserslautern, die heute zum ersten Mal verliehen wurde und drei würdige Gewinner auszeichnete, welche mit ihren Projekten einen Teil dazu beitragen, dass gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden sowie Vorurteilen und Diskriminierungen entgegengearbeitet wird. Der Preis ist mit jeweils 750 € dotiert.

Im Fokus standen die Gewinner des ToG-Preises 2016.

Nach einleitenden Worten von Fanprojektleiter Christian Hirsch und Grußworten von AWO Südwest Geschäftsführer Peter Barrois, beschrieb Fanprojekt Mitarbeiterin Michelle Deckarm die Idee und die Entwicklung des Preises. Im Anschluss wurden alle Initiativen, Personen oder Vereine mit ihren jeweiligen Projekten von Fanprojektmitarbeiter Stefan Michels erläutert sowie ihre Leistung und gesellschaftliche Bedeutung hervorgehoben.

Im Einzelnen waren dies:

Frenetic Youth für ihr Projekt „Die Pfandkiste“. Die Ultragruppe aus Kaiserslautern erstellt Sammelstellen für Mehrwegflaschen, welche in Kaiserslautern aufgehängt werden. Sie sollen dazu dienen, dass einkommensschwächere Menschen, welche auf den Zuverdienst durch das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, im Erfolgsfall nicht mehr in entwürdigender und gefährlicher Art und Weise Mülltonnen durchwühlen müssen.

Queer Devils e.V., welche als schwul-lesbischer FCK- Fanclub durch ihr Engagement bei den „IDAHOT- Aktionswochen“ in Kaiserslautern ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie setzten, indem sie eine Lesung, einen Grillabend, die Fotoaktion „Kiss the Pride“ und weitere Veranstaltungen in einem bunten Programm mit organisierten.

Tim und Christian für die Gründung des „FC Welcome Neustadt“. Der FC Welcome Neustadt ist ein Fußballprojekt, welches sich an geflüchtete Menschen richtet. Sie konnten leider den Preis nicht persönlich entgegennehmen aber bedankten sich in einem Grußwort, welches vor allem an junge Menschen appellierte, Berührungsängste abzulegen und sich zu engagieren. Ihr Fazit kann als sinnbildlich für alle Bewerbungen und gewürdigten Preisträger verstanden werden: „… jeder Einzelne kann einen eigenen Teil dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft friedlich zusammenlebt.

In der rund zweistündigen Veranstaltung, die im zukünftigen Domizil für Fansozialarbeit am Kniebrech stattfand, durften Fans, Medienvertreter, Preisträger und weitere Gäste an einem „würdigen Abschluss in einem festlichen Rahmen, für einen tollen Preis mit herausragenden Preisträgern“, wie es Peter Barrois zum Ausdruck brachte, teilnehmen.

Zusätzlich zu dem Preisgeld, überreichte der Geschäftsführer den Gewinnern eine Tribüne ohne Grenzen-Preis Trophäe und eine Urkunde, über die alle sichtlich erfreut waren.

Nähere Informationen zum Fanprojekt sowie zum Tribüne ohne Grenzen Preis findet ihr unter www.fanprojekt-kl.de und unter tribuene-ohne-grenzen.de.

Kontakt:

Christian Hirsch (Projektleiter AWO Fanprojekt Kaiserslautern) 0175 – 2994960
Jörg Rodenbüsch (Bereichsleiter Fanprojekte) 0176 – 23156210

 

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„Die Pfandkiste“ überzeugt

Pfandkiste

Frenetic Youth und die Queer Devils haben den ersten Tribüne-ohne-Grenzen-Preis (ToG-Preis) des AWO-Fanprojekts Kaiserslautern gewonnen. Alle Gewinner − ein Dritter kommt aus Neustadt − erhalten 750 Euro. Frenetic Youth haben mit ihrem Projekt „Die Pfandkiste“ überzeugt (unser Bild). Menschen, die auf den Zuverdienst durch das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, müssen im Erfolgsfall des Projektes nicht mehr in entwürdigender und gefährlicher Art und Weise Mülltonnen durchwühlen. Bürger stellen ihre Pfandflaschen einfach in den Laternenkisten ab. Der Verein Queer Devils setzte als schwul-lesbischer Fanclub durch sein Engagement bei den „Idahot-Aktionswochen“ in Kaiserslautern ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie. Mit dem ToG-Preis werden Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet, die sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen. Beim ersten Preis gab es sechs Bewerber. Im kommenden Jahr 2017 soll er wieder ausgeschrieben werden.

(red)

 

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 19.10.2016

…and the winners are…

Frenetic Youth, FC Welcome Neustadt und Queer Devils gewinnen ersten ToG-Preis

Im Jahr 2012 wurde das Fanprojekt Kaiserslautern mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet. Eine vom DFB gestiftete Auszeichnung, die seit 2005 jährlich vergeben wird. Der DFB ehrt damit Personen und Organisationen, die in besonderer Weise ihre gesellschaftliche Position nutzen, um sich für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit einzusetzen. Das Preisgeld in Höhe von 20.000€ wird jährlich anteilig, je nach Platzierung, an die drei Preisträger verteilt. Die Leiter des Fanprojektes in Lautern wollten einen Teil des Preisgeldes von 2012 dazu verwenden, einen eigenen Wettbewerb zu finanzieren. So wurde in diesem Jahr erstmals der „Tribüne-ohne-Grenzen“ Preis (ToG) initiiert. Dabei sollen in Anlehnung an den Julius-Hirsch-Preis rund um Kaiserslautern künftig Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet werden, die sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder die mit einem Projekt dieser Art in den Startlöchern stehen. Gestern wurden die Preisträger des Jahres 2016 nun offiziell bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden die Ultra-Gruppe Frenetic Youth mit ihrem Projekt „Pfandkiste“, die Initiative „FC Welcome Neustadt“ aus der Weinbaugemeinde an der Deutschen Weinstraße mit den beiden Initiatoren und zuletzt auch die Queer Devils, der schwul-lesbische Fanclub des 1.FCK, mit seinem Einsatz und Engagement bei den „IDAHOT-Aktionswochen“ in Kaiserslautern. Glückwunsch allen drei Gewinnern!

 

Quelle und kompletter Text: Queer Devils

Erster „Tribüne ohne Grenzen“-Preis verliehen

Die Gewinner des ersten Tribüne ohne Grenzen-Preises stehen fest! Mit dem aus den Preisgeldern des 2012 gewonnen Julius Hirsch-Preises finanzierten ToG-Preis werden Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet, welche sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen.

Drei der sechs Bewerbungen haben es am Ende geschafft die Jury zu überzeugen. Sie werden im November mit dem ToG-Preis ausgezeichnet werden und erhalten ein Preisgeld von je 750 €. Die Gewinner in alphabetischer Reihenfloge lauten 2016 wie folgt:

Frenetic Youth mit ihrem Projekt „Die Pfandkiste“. Menschen, welche auf den Zuverdienst durch das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, müssen im Erfolgsfall des Projektes nicht mehr in entwürdigender und gefährlicher Art und Weise Mülltonnen durchwühlen.

Queer Devils e.V. setzte als schwul-lesbischer Fanclub durch ihr Engagement bei den „IDAHOT- Aktionswochen“ in Kaiserslautern ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie.

Tim und Christian für die Gründung des „FC Welcome Neustadt“. Der FC Welcome Neustadt ist ein Fußballprojekt, welches sich an geflüchtete Menschen richtet.

Als Fazit zur erstmaligen Verleihung resümiert die fünfköpfige Preisjury folgendermaßen: „Alle Jurymitglieder sind begeistert, welche Resonanz der Tribüne-ohne-Grenzen Preis in seinem ersten Jahr erhalten hat. Sechs Bewerbungen, sechs Projekte, fünf verschiedene BewerberInnen. Alle thematisch ihren Finger am Puls der Zeit. Wir sind sehr erfreut darüber und gleichzeitig erleichtert, dass es in der Region Kaiserslautern aber auch bundesweit viele engagierte Menschen gibt, welche sich wichtige Gedanken machen, ihre Konsequenzen daraus ziehen und dementsprechend handeln. Alle Projekte haben das Motto des Preises verstanden und verinnerlicht: Barrieren jeglicher Art zu überwinden und Grenzen zu durchbrechen. Sie tragen dazu bei, dass gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden sowie Vorurteilen und Diskriminierungen entgegengearbeitet wird.“

Das AWO Fanprojekt möchte den Tribüne ohne Grenzen-Preis auch im Jahr 2017 wiederholen. Nähere Informationen zum Fanprojekt sowie zum Tribüne ohne Grenzen Preis findet ihr unter
www.fanprojekt-kl.de und unter www.tribuene-ohne-grenzen.de

 

Quelle: Der Betze brennt

Diese FCK-Fans erhalten „Tribüne-ohne-Grenzen“ Preis

Frenetic Youth, die Queer Devils und der FC Welcome Neustadt erhalten den „Tribüne-ohne-Grenzen“ Preis des Fanprojekts Kaiserslautern für das Jahr 2016. Die Ultràgruppe Frenetic Youth wurde für ihr Pfandkisten-Aktion, die Flaschensammler unterstützen soll (Faszination Fankurve berichtete), ausgezeichnet. (Faszination Fankurve, 18.10.2016)

 

Quelle und kompletter Text: Faszination Fankurve

Pressemitteilung: Verleihung Tribüne ohne Grenzen-Preis

AWO Fanprojekt Kaiserslautern verleiht ersten Tribüne ohne Grenzen-Preis

Kaiserslautern, Oktober 2016: Die Gewinner des ersten Tribüne ohne Grenzen-Preises stehen fest!

Mit dem aus den Preisgeldern des 2012 gewonnen Julius Hirsch-Preises finanzierten ToG-Preis werden Projekte, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet, welche sich bereits in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und Grenzen leisten oder mit einem Projekt in den Startlöchern stehen.

Drei der sechs Bewerbungen haben es am Ende geschafft die Jury zu überzeugen. Sie werden im November mit dem ToG-Preis ausgezeichnet werden und erhalten ein Preisgeld von je 750 €.

Die Gewinner in alphabetischer Reihenfloge lauten 2016 wie folgt:

Frenetic Youth mit ihrem Projekt „Die Pfandkiste“. Menschen, welche auf den Zuverdienst durch das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, müssen im Erfolgsfall des Projektes nicht mehr in entwürdigender und gefährlicher Art und Weise Mülltonnen durchwühlen.

Queer Devils e.V. setzte als schwul-lesbischer Fanclub durch ihr Engagement bei den „IDAHOTAktionswochen“ in Kaiserslautern ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie.

Tim und Christian für die Gründung des „FC Welcome Neustadt“. Der FC Welcome Neustadt ist ein Fußballprojekt, welches sich an geflüchtete Menschen richtet.

Als Fazit zur erstmaligen Verleihung resümiert die fünfköpfige Preisjury folgendermaßen:

„Alle Jurymitglieder sind begeistert, welche Resonanz der Tribüne-ohne-Grenzen Preis in seinem ersten Jahr erhalten hat. Sechs Bewerbungen, sechs Projekte, fünf verschiedene BewerberInnen. Alle thematisch ihren Finger am Puls der Zeit. Wir sind sehr erfreut darüber und gleichzeitig erleichtert, dass es in der Region Kaiserslautern aber auch bundesweit viele engagierte Menschen gibt, welche sich wichtige Gedanken machen, ihre Konsequenzen daraus ziehen und dementsprechend handeln. Alle Projekte haben das Motto des Preises verstanden und verinnerlicht: Barrieren jeglicher Art zu überwinden und Grenzen zu durchbrechen. Sie tragen dazu bei, dass gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden sowie Vorurteilen und Diskriminierungen entgegengearbeitet wird.“

 Das AWO Fanprojekt möchte den Tribüne ohne Grenzen-Preis auch im Jahr 2017 wiederholen.

Nähere Informationen zum Fanprojekt sowie zum Tribüne ohne Grenzen Preis findet ihr unter www.fanprojekt-kl.de und unter tribuene-ohne-grenzen.de.

 

Kontakt:

Christian Hirsch (Projektleiter AWO Fanprojekt Kaiserslautern) 0175 – 2994960

Jörg Rodenbüsch (Bereichsleiter Fanprojekte) 0176 – 23156210

 

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Ma ville c’est la plus belle. Mon club c’est le plus beau.

Ma ville c’est la plus belle. Mon club c’est le plus beau. (dt: Meine Stadt ist die schönste. Mein Club ist der beste) Diese Zeilen eines bekannten Fangesangs aus den Reihen des FC Metz beschreiben treffend das Motto unseres Stadtbesuchs in Metz. Denn wir erkundeten nicht nur die Stadt Metz, sondern besuchten auch gemeinsam das Spiel des FC Metz gegen den AS Monaco.

Im Rahmen des von PFiFF (Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) geförderten interkulturellen Projekts „tribunes sans frontiéres“ unternahmen wir unseren ersten Ausflug nach Metz. Schon mittags machten wir uns mit rund 25 jugendlichen und jungen Erwachsenen in zwei Kleinbussen und zwei Autos auf den Weg nach Metz. Bereits auf der Fahrt informierten sich die Fans, durch eigens für die Fahrt angefertigte Flyer, über die Stadt Metz. Auch erste Vokabeln, die sich thematisch am Stadtbesuch orientierten, wurden eingeübt. Als wir nach ca. 150km Fahrt in Metz ankamen, wurden wir bereits von den Fans des FC Metz erwartet und herzlich begrüßt.

Etwa 10 Fans des FC Metz hatten im Vorfeld einen kleinen Stadtrundgang für uns vorbereitet und hatten zu jeder Sehenswürdigkeit etwas zu erzählen. Wir starteten an der Mosel und folgten ihr bis zum Temple Neuf und bereits nach ersten Metern war klar warum die Fans des FC Metz die Schönheit ihrer Stadt besingen. Mit dem nächsten Stopp an der Kathedrale Saint-Etienne (dt: Stephansdom) minderte sich der erste Eindruck in keiner Weise. Die Kathedrale gilt als eines der größten gotischen Gebäude Europas und ist nicht nur von außen, sondern auch von innen imposant.

Wir führten unseren Weg fort und gelangten zur Rue Taison, einer belebten Fußgängerzone, über der ein Drache, eines der Symbole von Metz, der Graoully, thront. In dieser Straße sollte man sich tunlichst ruhig verhalten um den Graoully nicht zu wecken. Am Eingang der Straße ist deshalb eine Warnung angebracht: „Taisons, taisons nous, voilà le Graoully qui passe“ (dt: Seid still, lasst uns schweigen, der Graoully geht um). Aber nicht nur in der Rue Taison kann man den Drachen entdecken, auch das Wappen des FC Metz ziert der Graoully. Anschließend besichtigten wir noch den ehemaligen Handelsplatz, den Place Saint-Louis, ehe wir uns einen kleinen Imbiss gönnten. Gestärkt ging es nun zu unserem letzten Halt dem Deutschen Tor, welches zur ehemaligen Stadtbefestigung gehört. Ma ville c’est la plus belle.

Die Stunden vor dem Spiel gegen den AS Monaco verbrachten wir in den Fanräumen der Metzer. Hier wurden Anekdoten der langen Freundschaft zwischen den Fans aus Kaiserslautern und Metz ausgetauscht, über das bevorstehende Spiel gefachsimpelt und noch einmal über die Stadttour gesprochen.

Um 20:00 Uhr wurde der zweite Teil unseres Besuchs mit dem Anpfiff zum Spiel FC Metz gegen AS Monaco eingeleitet. Der FC Metz zeigte sich diesmal aber nicht von seiner besten Seite und verlor das Spiel 0:7. Trotz der Niederlage feierten die Metzer, mit der Unterstützung aus Kaiserslautern, ihr Team. Mon club c’est le plus beau.

Wir möchten den Fans aus Metz an dieser Stelle noch einmal für den schönen Tag danken und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Aktionen.

Merci beaucoup!

Endspurt: Ran an die Bewerbungsunterlagen!

Noch bis zum 15. September habt ihr Zeit um euch für den „Tribüne ohne Grenzen“-Preis zu bewerben. Nutzt dazu einfach unser Onlineformular oder schickt uns eine schriftliche Bewerbung. Wir freuen uns über jede weitere Bewerbung!

Habt ihr noch Fragen? Sprecht uns einfach an oder schaut in unser FAQ.

 

Übrigens: In einem Gespräch mit der Rheinpfalz konnten wir noch einmal die Idee des ToG-Preis darlegen. Den kompletten Artikel findet ihr in unserer Presseschau.

rheinpfalz_17.08

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 17.08.2016

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Kniebrech 7
67657 Kaiserslautern

T 0631 414506-72 / -73
F 0631 414506-74
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Ziegelstraße 23
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